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HDI-Gerling nutzt neues Geo-Informationssystem

05.03.2014 – hdi-logo-150Die HDI-Gerling Industrie Versicherung führt mit Argos ein neues Geo-Informationssystem zur Risikoanalyse und Schadenverhütung ein. Der weltweit aktive Industrieversicherer reagiert damit auf die steigende Zahl von Versicherungsschäden infolge von Naturereignissen.

Argos steht für “Accumulation Risk Geospacial Online System”. Es handelt sich dabei um eine selbst entwickelte Software, mit der HDI-Gerling für jeden Standort auf der Welt Gefahreneinschätzungen abgeben kann. Anhand von Risikokarten lässt sich mit Argos prüfen, ob Standorte von Versicherungskunden in besonderen Gefahrenzonen wie Überflutungs-, Erdbeben- oder Hurrikangebieten stehen und damit gegenüber Naturgefahren besonders exponiert sind. Zwar bleibt damit der Zeitpunkt einer Naturkatastrophe weiter unklar, Argos zeigt jedoch genau, welche Standorte auf der Welt besonders stark gefährdet sind.

“Für einen weltweit arbeitenden Industrieversicherer wie uns ist es enorm wichtig zu wissen, in welchen Regionen die Gefahr von Fluten, Hurrikans oder Erdbeben besonders hoch ist”, erklärt Joachim ten Eicken, der im Vorstand der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG für die Sparten Sach-, Transport- und Technische Versicherungen sowie für Sicherheitstechnik verantwortlich zeichnet. “Unser neues Geo-Informationssystem unterstützt unsere Underwriter bei der Risikoanalyse und damit auch bei der Kalkulation angemessener Prämien. Außerdem können wir mit Argos schneller das Ausmaß entstandener Schäden abschätzen.”

Das System liefert auch Dienstleistungen für die Kunden von HDI-Gerling Industrie. Mit Hilfe der Daten können sie die Gefährdung ihres Standortes durch Naturereignisse besser einschätzen und ihre Werte gegen diese Gefahren schützen. Zudem ist Argos ein wichtiges Hilfsmittel bei der Analyse von Lieferketten, weil sich damit die Exponierung ausgewählter Zulieferer durch Naturgefahren gezielt abschätzen lässt. Damit sind Kunden von HDI-Gerling nicht nur in der Lage, ihre Gebäude, Produktionsstätten und Lieferketten zu sichern, sondern sie entlasten auch ihre Bilanz, indem Argos sie bei der Findung eines adäquaten Limits und Selbstbehaltes für Naturgefahren unterstützt.

Durch eine Kombination von Argos, Standortdaten, Gefährdungskarten und volkswirtschaftlichen Daten lassen sich zudem frühzeitig Regionen identifizieren, in denen sich möglicherweise neue Kumulrisiken aufbauen – beispielsweise infolge eines schnellen Wirtschaftswachstums einer Boom-Region.

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