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Hannover Rück plant Finanzbeteiligung an Heidelberger Leben

21.08.2013 – hannover-rueck-gebaeudeOffiziell bestätigte gestern der Rückversicherer Hannover Rück, in den Verkaufsprozess mit der Heidelberger Leben „involviert“ zu sein. Es werde sich „um eine indirekte Finanzbeteiligung handeln, deren Minoritätsanteil einen zweistelligen Millionen Euro-Beitrag nicht übersteigen wird“, heißt es in einer Presseerklärung.

Am vergangenen Sonntag hatte die britische Zeitung Sunday Times berichtet die Lloyd`s Bank wolle den Versicherer Heidelberger Leben für 400 Millionen Euro an die Hannover Rück verkaufen. Die britische Großbank muss sich von zahlreichen Auslandsgeschäften trennen, nachdem sie während der Finanzkrise vor fünf Jahren vom britischen Staat vor der Pleite gerettet wurde. Der britische Staat hält derzeit 39 Prozent an der Lloyd´s Bank. Der Verkauf der Heidelberger Leben macht nur einen kleinen Teil des umfangreichen Verkaufsprogramms aus. Mit den Veräußerungen will Lloyd`s seine Eigenkapitalstärke verbessern.

Die Heidelberger Leben verwaltet für ihre Kunden Kapitalanlagen in Höhe von fünf Milliarden Euro. Das Unternehmen trägt keine Kapitalmarktrisiken, weil seine fondsgebundenen Policen keine Garantien beinhalten. Die Heidelberger Leben hatte einst den Finanzdienstleister MLP gegründet, der den Lebensversicherer im Jahr 2005 an die britische Hypothekenbank Halifax Bank of Scotland verkaufte, die später mit der Lloyd`s Banking Group fusionierte.

Foto: Konzernzentrale der Hannover Rück (Quelle: Hannover Rück)

Link: Stellungnahme der Hannover Rück

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