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Hagelflieger: wgv zieht positive Bilanz

21.10.2015 – Hagelflieger_TschaenskyDie Württembergische Gemeinde-Versicherung (wgv) hat im Rekordsommer 2015 nur vergleichsweise geringe Kfz- und Wohngebäudeschäden in Württemberg durch Hagel verzeichnet. Nach Angaben des Versicherers ist dies vor allem auf die eigens eingerichtete Hagelabwehr zurückzuführen. So gab es laut wgv nur wenige hundert Schadenmeldungen mit begrenztem Schadenaufwand.

Der einzige Millionenschaden entstand nach Angaben des Versicherers am 7. Juli 2015 im Kreis Ludwigsburg – allerdings ohne Einsatz des Hagelfliegers. “Da wir nachts aus Sicherheitsgründen nicht fliegen können, waren wir bei diesem Ereignis leider machtlos”, sagt Michael Strecker, einer der Piloten des wgv Hagelfliegers. Dennoch mache man “jedoch große Fortschritte bei der Effizienz unserer Einsätze”.

“Der Zeitpunkt der Verstärkung war, rückblickend betrachtet, glücklich gewählt”, ergänzt Klaus Brachmann, Vorstand der wgv. So habe “sich der Sommer 2015 doch als zweitwärmster in Baden-Württemberg seit Beginn der Wetteraufzeichnungen entpuppt”. Zudem sehe man die “Entscheidung in gewissem Maße bestätigt, wenn auch ein hundertprozentiger Schutz vor Hagelschäden nicht möglich ist”, ergänzt Brachmann.

“Der Südwesten ist die Region mit dem höchsten Hagelunwetterrisiko in Deutschland – und gleichzeitig unser Hauptgeschäftsgebiet”, betont der wgv-Vorstand. Daher beteiligte sich der Stuttgarter Versicherer bereits seit 2007 an den Kosten für zwei Hagelflieger im Rems-Murr-Kreis. Seit April 2015 ist der Hagelflieger des wgv nun als drittes Flugzeug im Einsatz und “impft” Gewitterwolken mit Silberjodid, so der Versicherer. Einsatzgebiet sei Württemberg vom Landkreis Heilbronn bis zum Bodensee. (vwh/td)

Bildquelle: Tschaensky

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