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Gothaer Bilanz-PK: Eher Produkte als Zahlen

01.06.2016 – Überraschungen wären auf der heutigen Bilanzpressekonferenz des Gothaer-Konzerns eher überraschend. Nachdem im Dezember bereits die wesentlichen Eckpunkte des Geschäftsjahres 2015 bekanntgegeben worden sind, stellt Konzernchef Karsten Eichmann heute möglicherweise vor allem Produkterneuerungen in den Vordergrund. Schließlich stehen die Kölner vor der Einführung zweier neuer Produktlinien mit veränderten Garantien.

Inzwischen dürfte auch die Entscheidung über das Angebot in der betrieblichen Altersvorsorge gefallen sein – klassische Garantien oder nicht ist hier die Frage. In diesem Zusammenhang interessiert natürlich auch die Solvenzquote. Nach alter Rechenart war sie meist überdurchschnittlich gut – 2014 betrug sie beispielsweise 196 Prozent im Konzern.

Da Ex-Chef Werner Görg schon früh und offensiv den Konzern im Hinblick auf das neue Eigenkapitalregime umgebaut hat – beispielsweise wurden die Rück- und die Kreditversicherung aus diesem Grunde aufgegeben – dürfte von der Solvenzquote der Gothaer einiges zu erwarten sein. Dies übrigens umso mehr, als mit dem Konzernergebnis 2015 wiederum die Reserven deutlich verstärkt werden sollen.

Nach den Angaben vom Dezember stieg der Konzerngewinn 2015 um fast ein Fünftel auf 140 Mio. Euro. Ursächlich für den Sprung sind 100 Mio. Euro außerordentlicher Ertrag aus dem Verkauf des Kölner Verwaltungsgebäudes, das nun geleast ist. (lie)

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