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Gewinn bei Vienna Insurance Group bricht ein

30.08.2013 – Wiener Städtische VersicherungDie börsennotierte Vienna Insurance Group musste im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang von 31,9 Prozent hinnehmen. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 205,7 Millionen Euro. Verantwortlich dafür waren hohe Belastungen durch Unwetterschäden und Firmenwertabschreibungen.

Im ersten Halbjahr musste der Versicherer aufgrund der Unwetterschäden rund 230 Millionen Euro an Leistungen an seine Kunden zahlen. Damit waren die Schäden dreimal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Im Eigenbehalt nach Rückversicherung blieben davon mehr als 70 Mio. Euro. Das operative Ergebnis des Konzerns stieg um 9,5 Prozent auf 330,7 Mio. Euro. Entsprechend der vorsichtigen Bewertungspolitik, heißt es im Unternehmen, mussten in Rumänien Firmenabschreibungen in Höhe von 75 Mio. Euro und Vorsorgen von 15 Mio. Euro vorgenommen werden. Weitere Vorsorgen in Höhe von 35 Mio. Euro wurden für das Italiengeschäft der Donau Versicherung getroffen. Der Konzern konnte trotz der Überschwemmungen im Juni die Schaden-Kosten-Quote unter 100 Prozent halten. Die Combined Ratio betrug 99,8 Prozent nach 96,6 Prozent im Vorjahreszeitraum. VIG-Chef Peter Hagen beurteilt ungeachtet des derzeitigen Gewinnrückgangs die Situation des Konzerns zuversichtlich. “Das gute operative Ergebnis zeigt die weiterhin solide Geschäftsentwicklung”, die auch schwierigen Marktbedingungen standhalte. Die Vorsorgen seien ein Beweis „für die traditionell vorsichtige Bilanzpolitik des Konzerns”.

Foto: Ringturm der Vienna Insurance Group in Wien (Quelle: Vienna Insurance Group)

Link: Halbjahresergebnis 2013 der Vienna Insurance Group (PDF)

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