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Gesundheits-Dividende für Gesundheits-Netzwerke

02.12.2015 – EKG - Herzfrequenz Gesundheit - Quelle Allianz DeutschlandPwc fordert einen Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen. Um das Gesundheitssystem angesichts des demografischen Wandels dauerhaft zu finanzieren, empfehlen die Experten alternative Vergütungssysteme wie beispielsweise pauschale Vorauszahlungen pro Versichertem (Capitation). New Entrants und Digitalisierung würden hier neue Möglichkeiten eröffnen.

Die These: So könnten Netzwerke ambulanter Dienstleister über mehrere Jahre hinweg die gesundheitliche Versorgung einer gewissen Gruppe von Menschen übernehmen, für die sie feste Sätze pro Person erhalten. Wie sie das Budget am besten einsetzen, bleibt der fachlichen Einschätzung der Pflegeteams vor Ort überlassen: Je besser die Qualität der Betreuung und je besser die Prävention, desto weniger Kosten fallen langfristig an.

“Solche Modelle erhöhen den Anreiz, medizinische Leistungen optimal zu vernetzen, Älteren zu mehr Selbständigkeit zu verhelfen oder Vorsorgeprogramme aufzulegen”, sagt Michael Burkhart, Partner bei PwC und Leiter des Bereichs Healthcare und Pharma

Falls Qualität und Prävention zu geringeren Gesamtkosten für die Versicherten führen als im bundesdeutschen Schnitt, erhält ein solches Netzwerk aus Ärzten, Therapeuten und Kliniken einen Anteil der erreichten “Gesundheitsdividende”. Branchenfremde Anbieter, die “New Entrants” des zweiten Gesundheitsmarktes, sowie die Digitalisierung würden demnach neue Möglichkeiten eröffnen, die einer ambulanten Versorgung entgegenkommen.

Gerade mit Blick auf die Versorgung alter Menschen konstatiert Burkart: “Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, für Gesundheit und Zufriedenheit zu bezahlen.”
(vwh/ku)

Bildquelle: Allianz Deutschland

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