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Generali prüft – Verdi protestiert

20.02.2014 – Generali-LogoMit einer Lichterketten-Aktion haben gestern Beschäftigte der Generali Deutschland am Standort Hamburg für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Hintergrund sind Restrukturierungs- und Integrationspläne der Geschäftsleitung im Bereich der Volksfürsorge, an deren Ende bis zu 200 Stellen wegfallen könnten, so die Gewerkschaft Verdi.

So berichten mehrere Medien übereinstimmend, dass der Volksfürsorge-Innenvertrieb mit 207 Mitarbeitern, der der Generali angehört, in die Unternehmensstruktur eingebunden werden soll, um Synergien zu schaffen. Das Resultat aus diesem Vorhaben könne sein, dass 200 Stellen in Hamburg wegfallen. Die Beschäftigten bangen um ihren Arbeitsplatz. Eine Sprecherin der Generali Versicherungen hat bereits bestätigt, dass die Integration des Volksfürsorge-Innenvertriebs überprüft wird. Aus diesem Grund gebe es bisher auch noch keine Entscheidung und es sei noch nicht gewiss, wie viele Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

Der Wirtschaftswoche sagte der Generali-Chef Dietmar Meister, dass Produktivitätsfortschritte nie gänzlich ohne Kapazitätsabbau möglich seien. Die Assicurazioni Generali, der Mutterkonzern in Italien, will bis zum Jahr 2016 circa eine Milliarde Euro einsparen. Dies hat auch die Generali Versicherungen in Deutschland dazu bewogen, die Aktivitäten weiter zu zentralisieren, erklärte Meister.

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