Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Generali nicht länger systemrelevant

04.11.2015 – Die Generali gehört nicht mehr zu den systemrelevanten Versicherern. Das meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf das Financial Stability Board. Aufgenommen in den Kreis der neun Versicherer, die als “too big to fail” gelten, wurde die Aegon NV, der Mutterkonzern der Transamerica Corp.

Aegon kündigte an, eng mit den Regulatoren zusammenzuarbeiten. Während der Kurs von Aegon NV leicht nachgab, stieg die Aktie der Generali um knapp ein Prozent auf zwischenzeitlich 17,70 Euro.

Systemrelevante Versicherer, zu denen auch die Allianz gehört, sollen künftig mitunter schärferen Kapitalvorschriften unterliegen. Die “Big 9″ sollen, wie die internationale Vereinigung der Versicherungsaufsichtsbehörden IAIS mitteilte, dann in drei Klassen eingeteilt werden.

Der größte Lebensversicherer der USA, die MetLife, hatte sich gegen die Einstufung als “systemrelevant” gewehrt und war dagegen juristisch vorgegangen – im Endeffekt aber erfolglos.

Die Generali selbst sieht die Entscheidung offenbar gelassen: “Angesichts der bedeutenden Transformation der Generali Group in den vergangenen Jahren – mit einer Neuausrichtung auf unser Kerngeschäft Versicherungen und die Stärkung unserer Bilanz – sehen wir darin eine vollkommen logische Entscheidung”, erklärt der Versicherer auf Anfrage von VWheute. (vwh/ku)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten