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Generali Deutschland soll 2014 von der Börse genommen werden

11.07.2013 – BoerseDie italienische Assicurazioni Generali hat ihre Beteiligung an ihrer Deutschlandtochter von 93 auf 96 Prozent erhöht. Nach eigenen Angaben zahlte der Mutterkonzern hierfür 171 Mio. Euro. Auch die restlichen vier Prozent der deutschen Tochter will Generali Italien erwerben. Dazu soll ein so genannter Squeeze-Out eingeleitet werden, der die Minderheitsaktionäre zur Abgabe ihrer Anteile zwingt.

Da Generali Italien durch die jüngste Transaktion mehr als 95 Prozent der Aktien an der Deutschlandtochter hält, hat das Unternehmen das Recht zur Einleitung des Squeeze-Out. Dieser soll Mitte 2014 abgeschlossen sein. Danach soll Generali Deutschland vom Kurszettel verschwinden. Generali verspricht sich von der Transaktion und der Einstellung von der Börsennotierung steuerliche Vorteile. „Der Kauf der Minderheitsanteile von Generali Deutschland entspricht der konsequenten Umsetzung unseres Ziels, die vollständige Kontrolle über all unsere strategischen Geschäftseinheiten inne zu haben“, sagte Group-CEO Mario Greco. Das sei Teil des Plans, die Unternehmensstruktur zu vereinfachen. Der Squeeze-Out würde Generali weitere 230 Mio. Euro kosten. Die Italiener haben daher gestern 15,5 Millionen eigene Aktien verkauft. Sie erlösten daraus 217 Mio. Euro.

Foto: panthermedia

Links: Zwangsabfindung für Aktionäre?, Squeeze-Out bei Generali?

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