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Gartenbau-Versicherung: Sicherheitszuschlag wegen Sturmschäden

18.01.2016 – Starkregen_gartenbau_versicherungDie Gartenbau-Versicherung wird 2016 die Prämien in der Sturmversicherung um einen Sicherheitszuschlag von drei Prozent erhöhen. Die Schäden der vergangenen fünf Jahre machen nach Unternehmensangaben diesen Schritt notwendig. Gleichzeitig fällt der 2015 erhobene Sicherheitszuschlag von ebenfalls drei Prozent im Zweig Hagel weg.

In der Sturmabsicherung der Multi-Risk-Police Hortisecur G sind neben Sturm auch Eis- und Schneedruck sowie Starkregen und Überschwemmungen versichert. „Alle für den Zweig Sturm genannten Gefahren haben in den letzten Jahren immer wieder zu beträchtlichen Schäden auch im Gartenbau geführt“, sagt Manfred Klunke, Vorsitzender des Vorstands: „Durch die fortschreitende Technisierung ist zudem das in den Betrieben gebundene Kapital teils enorm angestiegen, was das Schadenpotenzial und insbesondere die Gefahr großer Einzelschäden weiter erhöht.“

Vor allem das Jahr 2010 war für die Gartenbau-Versicherung schadenträchtig: erheblicher Schneedruck zu Jahresbeginn, millionenschwere Schäden durch Sturm „Norina“ im Juli, Starkregen im August und zum Jahresende noch einmal Schneedruck. In den Folgejahren sei es nicht möglich gewesen, die in 2010 verbrauchten Reserven wieder aufzufüllen, heißt es von dem Spezialversicherer. Hierzu werde der „umgeschichtete“ Sicherheitszuschlag benötigt. Summa summarum dürften sich, so die Gartenbau-Versicherung, die Rücknahme auf der einen Seite (Zweig Hagel) und der Zuschlag auf der anderen Seite (Zweig Sturm) nahezu die Wage halten. (vwh/jko)

Bildquelle: Gartenbau-Versicherung

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