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Fusionsgerüchte: Klarstellung bei der SV in Stuttgart

25.04.2016 – SV_Stuttgart_SVDie Gerüchte über eine Fusion zwischen der SV und der Provinzial Münster sind Anfang April wieder aufgekocht. Ein Zusammengehen in der IT war 2008 geräuschvoll gescheitert. Heute berichtet der Vorstand der SV, wie er die Lage beurteilt.

Einen zweistelligen Millionenbetrag haben SV und Provinzial Nordwest mit dem gescheiterten IT-Projekt Apollo verloren, das 2008 endgültig begraben wurde. Anfang April brodelten überraschenderweise erneut die Fusionsgerüchte und sorgten für teilweise empörte Reaktionen, vom Betriebsrat in Münster bis hin zu Ralf Stegner, Fraktionsvorsitzender der regierenden SPD Schleswig-Holstein.

Die beiden Konzerne würden durch einen Zusammenschluss zur Versicherungskammer Bayern aufschließen, dem mit weitem Abstand führenden Versicherer im öffentlich-rechtlichen Lager. Was die Geschäfts- und Kostenstrukturen anbetrifft, liegen die beiden Regional-Konzerne gleichauf und in etwa im Marktschnitt. Faktum ist: Eine großangelegte Fusion erzeugt erfahrungsgemäß mehr Geräusche und Emotionen als Synergien. Die bessere Variante wäre eine engere Kooperation der Öffentlichen in allen Belangen, die das Backoffice betreffen, von der IT über die Produktentwicklung bis hin zur Rückversicherung. Da kann man sich von den Genossenschaftsbanken durchaus etwas abschauen.

Die SV hat ein durchschnittliches Jahr hinter sich, in dem es vor allem in der Schadenversicherung gut lief. Im Kraftfahrt-Geschäft legten die Stuttgarter kräftig zu. In der Lebensversicherung hingegen ging das Neugeschäft um 7,3 Prozent zurück. Vorstands-Chef Bernd-Ulrich Wolff von der Sahl ist „zufrieden“. Auf der Agenda der Stuttgarter stehen die Umsetzung von Solvency II und die Digitalisierung. (ba)

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