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Für die GHV ist Solvency II kein Problem

29.07.2014 – Mit leichtem Wachstum rechnet die GHV in diesem Jahr, getragen von der Kfz-Versicherung. Im Hauptgeschäftsfeld Haftpflichtversicherung werden die Beitragseinnahmen jedoch sinken, glaubt der Landwirtschaftsversicherer aus Darmstadt. Das sei der Marktsituation geschuldet.

Bilanziell kerngesund präsentiert sich die Gemeinnützige Haftpflicht-Versicherungsanstalt (GHV) anderthalb Jahre vor der Einführung von Solvency II. Der öffentlich-rechtliche Versicherer aus Darmstadt beziffert in dem jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht 2013 (PDF) seine Solvenzquote (nach Solvency I) auf 433 Prozent (Vorjahr: 408 Prozent) des geforderten Mindestniveaus. Auf 16,1 (14,4) Mio. Euro summiert sich das Eigenkapital der Darmstädter, hinzu kommen Rückstellungen in Höhe von 11,98 Mio. Euro.

Nach der Ausweitung des Geschäftsgebietes auf landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften außerhalb Hessens stieg die Anzahl der Verträge im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent auf 104 Tsd. Die Beitragseinnahmen legten um 0,7 Prozent auf 12,97 Mio. Euro zu. Weil die Darmstädter 729 Tsd. Euro der Schwankungsrückstellung zuführten, sank der Gewinn von 2,6 auf 1,7 Mio. Euro. Mit Abstand bedeutendste Sparte ist die Allgemeine Haftpflicht, die 8,4 (Vj. 8,6) Mio. Euro Beitragseinnahmen verbuchte. Die Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung folgt an zweiter Stelle mit 3,4 (Vj. 3,1) Mio. Euro Beitragseinnahmen. Rückversicherungspartner der GHV ist die E+S Rück. (ba)

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