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“Für die Altersvorsorge braucht es allwetterfeste Konzepte”

09.03.2015 – Wiesner_BoschDie Konzepthoheit, die Kapitalanlagen und die Marktmacht sieht Bernhard Wiesner, Bosch Gruppe, bei den Sozialpartnern. Versicherer und Finanzdienstleister, so die Position des Experten, sollten sich bei der bAV auf ihre Kernkompetenzen wie Administration, Assetmanagement und Spezialconsulting konzentrieren.

“Im Rahmen regelmäßiger Ausschreibungen der Einrichtungen müssen sich die Besten immer wieder bei den auf Zeit vergebenen Mandaten durchsetzen”, sagt Bernhard Wiesner Senior Vice President Corporate Pensions bei Bosch gegenüber VWheute.

Den Vorschlag, Unternehmen, Gewerkschaften, Politik und Fachverbände ins Zentrum bei der bAV-Reform zu rücken bewertet er als Rückbesinnung auf das kollektive Kernstärkenprofil der bAV und der damit verbundenen Effizienzmechanismen. “Alles spricht dafür, dass dies auch die einzig erfolgversprechende Option ist, um dort wirklich wirkungsvoll weiterzukommen, wo die bAV und auch andere Optionen bisher noch nicht hinreichten.”

Zugleich werde dies auch zur Stärkung der eigentlichen bAV insgesamt beitragen, wenn die Arbeitnehmer von KMU über Einrichtungen der Sozialpartner Zugang zu hocheffizienter bAV erhalten, wie sie bislang nur größere Unternehmen für ihre Arbeitnehmer organisieren konnten.

Die angestrebte Beitragszusage mit Mindestzusage eröffne, so Wiesner, eine ausgewogene Balance von Sicherheit und guten Ertragserwartungen: “Für die Altersvorsorge sind keine Schönwetter-Konzepte gefordert, sondern nachhaltig allwetterfeste Konzepte, die auch in Niedrigzinsphasen den Belastungen standhalten und bestmögliche Leistungen generieren.” (vwh/ku)

Bild: Bernhard Wiesner, Senior Vice President Corporate Pensions bei Bosch (Quelle: Bosch)

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