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Frischzellenkur für die Versicherungswirtschaft

23.09.2015 – Farbe_Juergen Acker_pixelioDie Versicherungswirtschaft verspricht sich durch Start-Ups eine “Frischzellenkur” – die jungen Wilden in der Finanzbranche kommen so im Gegenzug an frisches Geld. Der Accelerator-Ansatz ist in der Gründerszene mittlerweile etabliert. Zumindest ein frischer Anstrich ist drin und bei den Kleinen ist ein mögliches Scheitern ebenfalls mitunter bereits eingepreist.

“Die große Herausforderung für uns ist es, die Start-ups mit ihrer agilen Arbeitsweise, aber noch geringem Geschäft mit unseren großen Geschäftsfeldern zu verknüpfen, dass beide Seiten gewinnen“, sagt Bastian Biswurm, bei Ergo für die Aktivitäten in Berlin verantwortlich, im aktuellen GDV-Magazin Positionen.

Es geht nicht zuletzt bei der Axa um digitale Weiterentwicklung bei vernetzter Medizin, Big Data, Generierung von Kundenkontakten, mobile Beratung und Ideen für die interaktive Kommunikation zur Ruhestandsplanung.

Die Wüstenrot & Württembergische hat gerade die “Digitale Werkstatt” als konzerninternes Start-up gegründet. “Wenn wir die neue Arbeitsweise und Mentalität mit dem Bestehenden verknüpfen, entsteht eine Dynamik, welche die Verbindung besonders zu jungen Kundengruppen stärkt”, sagt Alexander Erdland, Vorstandsvorsitzender W&W und Präsident des GDV.

Auch die Allianz hat eine Start-up-Schmiede gegründet. Mit dem Allianz Digital Accelerator sollen neue Businessmodelle für den Konzern vorangetrieben und ihre Implementierung beschleunigt werden.

Ziel sei eine innovative Weiterentwicklung des heutigen Produkt- oder Serviceansatzes rund um das Versicherungs-und Fintech-Geschäft. Die Experimente reichen bis zum Einsatz von Flugdrohnen für das Schadenmanagement – in Deutschland zwar nicht möglich, aber in Schwellenländern womöglich eine Idee für die Zukunft. Der Axa Innovation Campus dagegen gibt den Kreativen ein vollmundiges Versprechen: Wir machen euch zu Millionären.

Die Exit-Option des Gründers kombiniert mit dem Zugang zu Experten im Bereich Versicherungen und im “Business Building” von Start-ups sei die Stärke des Modells, erklärt Thilo Schumacher, Leiter des Axa Innovation Campus. (vwh/ku)

Bildquelle: Jürgen Acker/ pixelio

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