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Extremwetter prägt Geschäftsjahr 2013 bei der SV

04.02.2014 – Die extremen Wetterereignisse des vergangenen Jahres spiegeln sich in den vorläufigen Geschäftszahlen der SV Sparkassenversicherung deutlich wieder. Die Schadenquote stieg extrem an.

122.000 Elementarschäden an Gebäuden und Autos meldeten SV-Kunden im vergangenen Jahr. Eine Folge des Hochwassers im Mai und Juni sowie des Hagelsturms und Starkregenereignissen im Juli und August. Der Gesamtaufwand für diese Schäden beläuft sich voraussichtlich auf über 740 Mio. Euro, gegenüber 65,5 Mio. Euro im Vorjahr.

Alleine der Hagelsturm am 28. Juli verursachte einen Schaden von rund 600 Mio. Euro für die SV. Er ist damit das größte Schadensereignis in der Historie des öffentlichen Versicherers. „Einen Großteil der Schäden übernehmen dank unserer Rückversicherungsstrategie die Rückversicherer“, teilte Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl, Vorstandsvorsitzender der SV Sparkassenversicherung, mit.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Bruttoschadenaufwendungen in dieser Sparte um 75,1 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro (907,2 Mio. Euro) an. Die Bruttoschadenquote stieg um 52,6 Prozent auf 127,4 Prozent (74,8).

Insgesamt konnte die SV im Jahr 2013 ein Wachstum der gebuchten Bruttobeiträge von 10,5 Prozent auf 3,16 Mrd. Euro (vorläufige Zahlen) verzeichnen. In der Schaden-Unfallversicherung stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 5,1 Prozent auf 1,28 Mrd. Euro. Die Leben-Sparte verzeichnete hier einen Anstieg um 14,5 Prozent auf 1,88 Mrd. Euro, ein Resultat des gestiegenen Neugeschäfts nach Einmalbeitrag. Das Neugeschäft nach laufendem Beitrag hingegen ging leicht zurück. Besonders gefragt waren zudem Berufsunfähigkeitsversicherungen und Rentenversicherungen, konstatierte die SV. (jko)

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