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Euler Hermes versichert Clouds und Datenleitungen

03.02.2016 – CYBERby_flown_pixelio.de -Der Kreditversicherer Euler Hermes versichert im Rahmen seiner Vertrauensschadenversicherung nun auch gehackte Cloud-Speicher, Datendiebstahl aus externen Netzwerkleitungen oder an Knotenpunkten (“Man-in-the-middle”). Ebenso versichert sind auch Identitätsdiebstahl (“Fake President”) und Ersatzinvestitionen in Hard-/Software für Fortführung des Geschäftsbetriebs sowie Geheimnisverrat, Vermögensschäden durch Betrug, Veruntreuung und Diebstahl von Mitarbeitern und externen Dritten.

Laut Kreditversicherer beträgt die Versicherungssumme im XXL-Sicherheitspaket bis zu 100 Mio. Euro. Zusätzlich zu den neuen Deckungsbausteinen hat Euler Hermes nach eigenen Angaben die sofortige Entschädigungsleistung von ursprünglich 250.000 auf fünf Mio. Euro erhöht. Das Sublimit für “Fake President” – Schadensfälle mit vorangegangenen Identitätsdiebstahl – wurde von einer Mio. auf fünf Mio. Euro verfünffacht.

“Kein Unternehmen ist vor Hackerschäden gefeit – es ist heutzutage nicht mehr die Frage ob ein Unternehmen gehackt wird, sondern wann”, sagt Rüdiger Kirsch, Leiter Schaden für die Vertrauensschadenversicherung bei Euler Hermes. “Laut Statistiken ist bereits jedes zweite Unternehmen in Deutschland schon einmal Opfer einer Cyberattacke gewesen. Besonders betroffen sind neben Banken und Versicherungen die Automobil-, Chemie- und Pharmabranche und auch Mittelständler sind bei Hackern beliebt – in vielen Fällen mit Unterstützung von eigenen Mitarbeitern.”

Dabei gebe es “praktisch nichts, das es nicht gibt. Bei den Hackern der Telefonanlagen sind vor allem Telefonate nach Afrika und Asien beliebt. In zehn bis 14 Tagen kommen da schnell Schäden zwischen 50.000 und 100.000 Euro zusammen”, ergänzt der Experte. “Aber auch Preismanipulationen in Onlineshops, bei dem Schuhe plötzlich 9 Euro statt 99 Euro kosten, können Unternehmen in Schwierigkeiten bringen, wenn das ganze Lager zu einem Bruchteil des Stückpreises verkauft wird. Häufigster Treiber sind jedoch entweder der Diebstahl von Daten und Geschäftsgeheimnissen oder die persönlicher Bereicherung. Den derzeit stärksten Anstieg sehen wir derzeit beim Identitätsdiebstahl”, betont Kirsch. (vwh/td)

Bildquelle: Flown / pixelio.de

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