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Ergo will in Asien weiter expandieren

16.06.2015 – ergo-duesseldorf-150Der Düsseldorfer Versicherer will auf dem asiatischen Versicherungsmarkt weiter expandieren. Demnach will die Munich-Re-Tochter bis 2020 ihr Prämienaufkommen von zuletzt 465 Mio. Euro auf zwei bis 2,5 Mrd. Euro steigern, so das ehrgeizige Ziel von Ergo-Vorstand Jochen Messemer. Ein Bestandteil der Wachstumsstrategie seien zudem weitere Akquisitionen.

“Bis 2020 haben wir uns mindestens noch drei Zukäufe in Südostasien vorgenommen”, wird Messemer in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zitiert. Daher werde derzeit nach geeigneten Übernahmekandidaten in Thailand, Malaysia, Indonesien und den Philippinen Ausschau gehalten. Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte die Ergo den Schaden- und Unfallversicherer SHC Insurance in Singapur übernommen.

Auch in Indien plant der Versicherer eine Ausweitung seiner Aktivitäten, berichtet die FAZ weiter. Demnach wolle die Ergo möglichst zum Jahresende, spätestens aber im Frühjahr 2016 gemeinsam mit dem Partner Avantha Group den Vertrieb von Lebensversicherungen auf dem Subkontinent starten. So war der Start zwar ursprünglich für 2014 geplant. Allerdings hatte sich der Genehmigungsprozess in die Länge gezogen.

Ebenfalls im Blickfeld der Ergo ist auch das Reich der Mitte. Seit 2013 ist die Ergo bereits mit 450 Versicherungsagenten in der chinesischen Provinz Shandong vertreten. Mittelfristig solle das Geschäft auf zwei weitere Provinzen ausgeweitet werden. “Ein flächendeckendes China-Geschäft” sei nach Aussage Messemers “auf absehbare Zeit” allerdings nicht angestrebt. (vwh/td)

Bild: Konzernzentrale der Ergo in Düsseldorf (Quelle: Ergo)

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