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“Ela” war für Versicherer 2014 der teuerste Schaden

14.01.2015 – sturm_ela_usk2014 war erneut ein schadenarmes Jahr. In seinem verzeichnet der Rückversicherungsmakler Aon Benfield 37 Prozent weniger wirtschaftliche Schäden (132 Mrd. US-Dollar) und 38 Prozent weniger versicherte Schäden (39 Mrd. Dollar) als im Zehn-Jahres-Durchschnitt. Damit war 2014 seit 2009 das Jahr mit den wenigsten versicherten Schäden.

Die angegebenen Schadenssummen liegen indes etwas über den Kalkulationen von Munich Re und Swiss Re.

Die meisten volkswirtschaftlichen Schäden mit 18 Mrd. Dollar verursachten Überschwemmungen in Indien und Pakistan, die versicherten Schäden lagen hier hingegen “nur” bei 700 Mio. Dollar. Am teuersten für die Versicherer war das Juni-Unwetter (Sturm Ela) in Deutschland, Frankreich und Belgien. Ela schlug mit drei Mrd. Dollar an versicherten Schäden – bei vier Mrd. Dollar volkswirtschaftlichen Schäden – zu Buche. Damit gab es das zweite Jahr in Folge einen Milliardenschaden für die Versicherer durch einen Hagelsturm.

In den USA ereigneten sich 2014 sechs der zehn teuersten Schadensereignisse für die Versicherer. Die meisten versicherten Schäden mit 2,9 Mrd. Dollar hinterließen hier die Unwetter Mitte Mai. Insgesamt überstiegen im vergangenen Jahr elf Ereignisse die Milliarden-Marke, 2013 waren es zwei mehr.

Die meisten Todesopfer forderten die schweren Überschwemmungen in Afghanistan. 2.600 Menschen verloren hierbei ihr Leben. Weltweit starben im vergangenen Jahr 8.000 Menschen bei Naturkatastrophen. (vwh/jko)

Bild: Hagelsturm “Ela” war für die Versicherer das teuerste Schadenereigniss 2014. (Quelle: usk)

Link: Annual Climate Catastrophe Report von Aon Benfield (PDF)

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