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Wohngebäudeschäden im Saarland besonders teuer

14.10.2015 – Haus_Thorben Wengert_pixelio.deGefahren für Wohnraum und Hausrat sind in Sachsen am größten. Hier hat mehr als jeder Dritte (35,8 Prozent) innerhalb von zehn Jahren mit einem Unglücksfall rund um Haus oder Wohnung zu kämpfen. Im bundesweiten Vergleich ist es rund jeder Vierte (27,4 Prozent). Das ist das Ergebnis des Generali-Risikoatlas “Haus und Wohnen”, der VWheute vorab vorliegt. Im Saarland sind die Schäden für die Wohngebäudeversicherung demnach besonders hoch.

“Die Sachsen haben zwar im bundesweiten Vergleich die häufigsten Schäden zu beklagen, dafür sind diese mit durchschnittlich 1.000 Euro gleichzeitig die günstigsten in der gesamten Bundesrepublik”, erläutert Roland Stoffels, Vorsitzender der Geschäftsführung der Generali Deutschland Schadenmanagement.

Auch in Bremen (35,2 Prozent), Brandenburg (33,1 Prozent), Saarland (32,9 Prozent), Nordrhein-Westfalen (32,8 Prozent), Sachsen-Anhalt (30,9 Prozent) sowie Berlin (30,4 Prozent) sind Risiken für Haus oder Wohnung überdurchschnittlich hoch. Die Bewohner Baden-Württembergs kommen am glimpflichsten davon. Nur etwa jeder Sechste meldet hier einen Schaden (17,9 Prozent).

Das Saarland belegt mit durchschnittlich 2.480 Euro pro Schadenfall den ersten Platz in der bundesweiten Länderliste. Hohe finanzielle Folgen haben solche Ereignisse auch in Schleswig-Holstein (2.436 Euro), Hessen (2.138 Euro), Rheinland-Pfalz (2.071 Euro) und Niedersachsen (2.003 Euro). Wesentlich günstiger kommen die Bewohner nicht nur in Sachsen, sondern auch in anderen ostdeutschen Bundesländern davon.

Im Vergleich der 15 größten Städte Deutschlands sind die Risiken, einen Schaden an Haus oder Wohnung zu erleiden, in Stuttgart zwar am geringsten, die Kosten für den finanziellen Ausgleich jedoch die höchsten. Fast jeder Zweite ist in Leipzig betroffen (44,8 Prozent), allerdings ist ein solcher Unglücksfall in der sächsischen Großstadt mit 853 Euro im Schnitt am günstigsten. Die Generali hat 300.000 Schadenmeldungen im Bereich Wohngebäude- und Hausrat-Versicherung ausgewertet. (vwh/ku)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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