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DKV stellt sich auf den digitalen Normalfall ein

21.05.2015 – clemens_muth_lieDie DKV will mit der Digitalisierung ihren Bestandskunden mehr Service bieten. “Spezialtarife, bei denen beispielsweise über Fitnessarmbänder Daten von Kunden erhoben werden, sind bei uns – zumindest bisher – nicht vorstellbar”, sagte Vorstandschef Clemens Muth in der Bilanzpressekonferenz. “Das ist viel Spielerei – für eine Tarifkalkulation sind die Erkenntnisse daraus aber noch ein bisschen dünn.”

Beim Krankenversicherer der Ergo-Gruppe setzt die Digitalisierung bei der Abrechnung und Services an. Dazu gehören Dinge wie einen Facharzt um Rat fragen, Behandlungen ankündigen, Hilfsmittel beantragen, die Arbeitsunfähigkeit mitteilen oder den eigenen Tarif vergleichen. So kommen bereits 27 Prozent aller Leistungsvorgänge papierlos (einschließlich Fax) bei der DKV an. “Wir stellen uns darauf ein, dass für immer mehr Kunden der schnelle digitale Kontakt mit uns zum Normalfall wird”, sagte Muth gestern in Köln.

2014 ging die Zahl der Vollversicherten erneut um 2,6 Prozent auf 835.000 zurück. Damit sanken die Bruttobeiträge um 0,4 Prozent auf 4,82 Mrd. Euro. Sondereffekte wie eine Steuerrückerstattung zogen das Geschäftsergebnis um 9,4 Prozent auf 139 Mio. Euro hoch. An Ergo wurden 139 Mio. Euro (Vorjahr: 127 Mio.) Gewinn abgeführt. (lie)

Bild: Clemens Muth, Vorstandsvorsitzender der DKV Deutsche Krankenversicherung (Quelle: Monika Lier)

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