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DEVK fürchtet Preiskampf unter Telematiktarif

11.06.2015 – devk_pk_lieMit ihren geplanten Telematik-Tarifen könnten Allianz und Huk Coburg nach Einschätzung der DEVK Versicherung eine neuerliche Preisrunde in der Kraftfahrtversicherung einläuten. “Es ist doch merkwürdig, dass die beiden jetzt einen solchen Tarif ankündigen, wo es doch immer diese beiden sind, die sich um das K-Geschäft streiten”, sagte DEVK-Vertriebschef Engelbert Faßbender.

Über die Entwicklung eines eigenen Telematiktarifs hat die DEVK, eigenem Bekunden nach Nummer fünf in der Autoversicherung, noch nicht entschieden. Vorteile für die Kalkulation solcher Tarife durch die neue Technik sieht Faßbender nicht. Man werde sich aber mit 10.000 Unfallmeldesteckern am GDV-Projekt beteiligen.

Nach einem positiven Saldo von 45.000 PKW hat die DEVK beim letzten Jahreswechselgeschäft “nur noch eine schwarze Null” erzielt. “Die Tarifbewegungen sind nicht mehr so stark. An der ein oder anderen Stelle wird aber bereits wieder mit Wohnzimmerrabatt gearbeitet wird”, so Faßbender.

Mit ihrem erneut besten Vertriebsergebnis sind die DEVK Versicherungen 2014 um 9,0 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro Bruttobeitrag gewachsen. 2015 sollen die Schaden- und Unfallversicherer der Gruppe mit einem Plus um vier Prozent fast doppelt so schnell wachsen wie die Branche. In der Lebensversicherung sollen die Beiträge nach einer gewollten Reduktion des Einmalbeitragsgeschäfts um 15 bis 20 Prozent sinken. (lie)

Bild: Dietmar Scheel, Engelbert Faßbender, Friedrich W. Gieseler, Michael Knaup (PR), Bernd Zens, Gottfried Rüßmann (v.l.n.r.) (Quelle: Monika Lier)

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