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Deutsche Wirtschaft: 22,4 Mrd. Euro Schaden durch Cybercrime

19.05.2016 – CYBERby_flown_pixelio.de -In Deutschland ist derzeit nur jedes zehnte Industrieunternehmen (10,5 Prozent) gegen Hackerangriffe und andere IT-Risiken versichert. Weitere 9,2 Prozent planen zudem den Abschluss einer entsprechenden Police. 26,1 Prozent diskutieren zumindest über einen entsprechenden Versicherungsschutz. Dies geht aus einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hervor.

Für eine überwältigende Mehrheit von 48,6 Prozent der deutschen Industrieunternehmen ist der Abschluss einer Cyberpolice jedoch weiterhin kein Thema, lautet ein weiteres Ergebnis der Studie. Dabei ist Gefahr von digitalen Angriffen laut Branchenverband durchaus real. So seien in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren 69 Prozent der Industrieunternehmen Opfer von Datendiebstahl, Wirtschaftsspionage oder Sabotage geworden.

Zum Vergleich: Im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft sind nur 51 Prozent aller Unternehmen betroffen. Nach Berechnungen der Bitkom belaufen sich die Schäden für die deutsche Industrie immerhin auf rund 22,4 Milliarden Euro pro Jahr. Mit einem Anteil von 32 Prozent ist zudem der Diebstahl von IT- und Kommunikationsgeräten das häufigste Delikt, gefolgt vom Verlust sensibler physischer Dokumente, Bauteile oder Muster mit 20 Prozent.

Vom Diebstahl sensibler digitaler Dokumente waren nach Angaben des Branchenverbandes 19 Prozent der Industrieunternehmen betroffen. Bei 18 Prozent kam es immerhin zu Sabotageakten mit dem Ziel, die betrieblichen Abläufe zu stören oder lahmzulegen. 16 Prozent der betroffenen Unternehmen registrierten Fälle von Social Engineering. Bei sechs Prozent der Unternehmen wurde die elektronische Kommunikation ausgespäht und bei fünf Prozent sind Besprechungen oder Telefonate abgehört worden. (vwh/td)

Bildquelle: Flown / pixelio.de

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