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Deutsche Unternehmen sind pessimistisch

08.02.2016 – WW_Schuetz_pixelioDie hohen Arbeitskosten, die Arbeitsmarkt- und Produktmarktregulierungen sowie die Energiekosten verlangsamt das Wirtschaftswachstum der Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Außerdem fürchten 48 Prozent der Unternehmen, dass die demografische Entwicklung den Fachkräfteengpass noch verstärke.

Wie das IW Köln weiter mitteilt, erwarten 62 Prozent der deutschen Firmen branchenübergreifend eine säkulare Stagnation – also eine lange Phase, in der es kein oder nur ein schwaches Wirtschaftswachstum gebe. Allein in Ostdeutschland rechnen 70 Prozent der Unternehmen mit einer längeren Phase, in der es kein oder nur ein schwaches Wachstum gibt. Im Westen sind es laut IW Köln 61 Prozent.

Zudem gebe es vor allem in den Bereichen Bauwirtschaft und Industrie große Unterschiede zwischen Ost und West. “Dies kann daran liegen, dass Ostdeutschland über eine geringere industrielle Basis verfügt”, sagt IW-Konjunkturforscher Michael Grömling. “Und die Bauwirtschaft erwartet vermutlich aufgrund der demografischen Entwicklung, die im Osten deutlich negativer sein wird als im Westen, weniger Aufträge”, ergänzt der Experte. (vwh/td)

Bildquelle: Rainer Schütz / pixelio.de

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