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Deutsche setzen bei Pflege auf den Staat

19.04.2016 – Pflege_by_Karl-Heinz Laube_pixelioBeim Thema Pflege setzen die Deutschen mehrheitlich auf staatliche Leistungen. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Gothaer gehen 80 Prozent der Befragten davon aus, dass die gesetzliche Pflegeversicherung für die Pflegekosten aufkommt. Zwei Drittel (69 Prozent) glauben, dass die private Pflegeversicherung in diesem Fall herangezogen werden kann.

Immerhin 62 Prozent der Deutschen nennen das eigene Vermögen zur Zahlung der Pflegekosten, 61 Prozent setzen im Pflegefall auf die Krankenversicherung. Mehr als die Hälfte der Befragten glaub zudem, dass im Pflegefall das Sozialamt (55 Prozent) oder die gesetzliche Rentenversicherung (52 Prozent) für die Kostenübernahme herangezogen werden kann.

Allerdings glaubt laut Gothaer-Umfrage nur eine kleine Mehrheit von sieben Prozent, dass die Leistungen der gesetzliche Pflegeversicherung im Pflegefall ausreichen werden, um alle entstehenden Kosten abzudecken. Die überwiegende Mehrheit von 87 Prozent glaubt hingegen nicht daran. Dennoch geben 67 Prozent der Befragten an, über keine private Pflegezusatzversicherung zu verfügen. 32 Prozent der befragten Bundesbürger geben hingegen an, neben der gesetzlichen auch eine private Pflegezusatzversicherung zu besitzen.

Aber: Von den älteren Befragten (über 45 Jahre) sind mit 35 Prozent überdurschnittlich viele Bundesbürger im Pflegefall privat abgesichert. Gleiches gilt auch für Personen mit einem Einkommen von mehr als 4.000 Euro (40 Prozent). Gleichzeitig gaben 33 Prozent der Befragten an, sich häufig mit dem Thema der Pflegeabsicherung bei Krankheit oder im Alter zu beschäftigen. 41 Prozent beschäftigen sich zumindest regelmäßig damit. (vwh/td)

Bild: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

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