Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Deutsche BKK und Barmer GEK wollen fusionieren

22.10.2015 – christoph_straub_barmergekBei den gesetzlichen Krankenversicherungen scheint sich die nächste Fusion anzubahnen. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wolle sich die Deutsche BKK von der Barmer GEK übernehmen lassen. Die Fusion solle laut Bericht spätestens zum 1. Januar 2017 erfolgen. Im Vergleich zu anderen Kassen habe die Deutsche BKK niedrigere Geldreserven und könne die niedrigen Mitgliedsbeiträge nicht halten.

Die FAZ berichtet unter Berufung auf Kassenkreise weiter, dass die finanzielle Lage der Deutschen BKK schon länger angespannt sei. So erhebe sie zwar wie die Barmer GEK keinen hohen Zusatzbeitrag, doch bleibe die Lage auch in diesem Jahr angespannt.

Die Deutsche BKK zeigte sich auf Anfrage der Zeitung jedenfalls überrascht. Ein Sprecher der Barmer GEK sagte gegenüber der Zeitung, man rede “über mögliche Formen der Kooperation”. Wohin dies allerdings führe, sei noch “völlig offen”. Als mögliches Ziel für eine solche Kooperation gilt laut Bericht eine Senkung der Verwaltungskosten. Für die Mitarbeiter, insbesondere der BKK jedoch zu Einschnitten führen.

Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK, sagte unlängst im Exklusiv-Interview mit dem Business- und Managementmagazin Versicherungswirtschaft, es gebe im Gesundheitswesen “noch viele Versorgungsbereiche, in denen die Effizienz, das Verhältnis von Qualität und Kosten, optimiert werden muss”. Ein Beispiel sei etwa der Krankenhausbereich. (vwh/td)

Bild: Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK (Quelle: Barmer GEK)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten