Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Deutsche Bank wohin?

18.05.2015 – deutschebank_duo_150In größeren Buchstaben (15 Zentimeter) konnte diese Schicksalsfrage von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nicht gestellt werden. Zu beantworten hatte die dringliche Ortung das Chef-Duo der in vieler Hinsicht lädierten größten Bank des Industrie- und Handelsstaates Deutschland, Jürgen Fitschen und Anshu Jain, über eine Doppelseite in Großfotos etwas betrübt die Leseröffentlichkeit anblickend.

In der allfälligen Abhandlung der prozessualen Bedrängungen persönlich und durch die  Milliardenbußen einer fehlgeleiteten Geschäftskultur rückte neben einer inzwischen ausgefeilten Durchhalterhetorik die systemische Bedeutung für den Standort Deutschland in den Vordergrund. Fitschen: „Wenn Sie uns mit anderen Banken vergleichen, dann müssen sie außerdem fragen: „Wo ist deren Heimatmarkt? Auch als globale Bank ist unser Heimatmarkt Deutschland.“

Sagte Fitschen, Co-Chef Anshu Jain betonte anderes, aussagekräftiger als die Großportraits war eine eher winzige Grafik am unteren Rand der handtuchgroßen Doppelseite, die den Kursverlauf der Deutschen Bank mit dem verflachenden Ende seit Antritt der jetzigen Führungsspitze zeichnete.

Überschrift: „20 verlorene Jahre für die Deutsche Bank“. Am kommenden Donnerstag steht in der Aktionärsversammlung die Entlastung des Vorstandes an. Die, um die es dabei geht, wissen allerdings schon jetzt: „Unsere Mission ist noch nicht beendet.“ (vwh)

Bild: Jürgen Fitschen (li.) und Anshu Jain. (Quelle: Deutsche Bank)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten