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Debeka will mit Hotline für Aufklärung sorgen

12.12.2013 – DebekaMit einer neutralen Hotline will die Debeka für Aufklärung sorgen. Ihr war vorgeworfen worden, dass einige Mitarbeiter illegal mit Adressen gehandelt hätten.  Dadurch geriet der Versicherer in die Kritik.

Nach Angaben des Unternehmens wird die Hotline von einem externen Anwalt, der sonst keine Mandate für das Unternehmen annimmt, organisiert. Die Debeka will auf diesem Weg weitere Erkenntnisse und Hinweise gewinnen, ob Verstöße gegen den Datenschutz vorliegen. Mitarbeitern, die Meldung erstatten, und sich dabei selbst belasten sagte der Konzern arbeitsrechtlichen Schutz zu. Mit diesen Hinweisen würden die umfangreichen Untersuchungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unterstützt. Diese arbeitet im Auftrag der Debeka und analysiert „umfassend Prozesse zum Datenschutz und deren Wirksamkeit”, heißt es in einer Information der Debeka. Diese Ergebnisse fließen in die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, des Landesbeauftragten für Datenschutz und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, mit ein.

Die Debeka kritisiert die „unzutreffende Vermengung von Sachverhalten in den Medien” und „im Zuge dessen auch die legale seit Jahrzehnten bekannte Vertriebsunterstützung durch nebenberuflich tätige Empfehlungsgeber, so genannte Tippgeber”. Die Tippgeber, die bei Zustandekommen eines Versicherungsvertrages eine Provision erhalten, dürften keine Verträge abschließen und müssten datenschutzrechtliche Vorgaben einhalten. Davon unabhängig, so die Debeka, seien im Nebenerwerb tätige Versicherungsvermittler. Wie hauptberuflichen Versicherungsvermittlern sei auch ihnen erlaubt, selbst Verträge zu vermitteln. (vwh)

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