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Cyberattacken bedrohen besonders den Mittelstand

21.08.2013 – artus„Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland unterschätzen noch immer das Cyberrisiko“, warnt Friedrich Ganz, Vorstandsvorsitzender der Artus Gruppe. Nach Aussagen des Maklerunternehmens, das zu den Top Ten der Maklerbranche gehört, gerate der Mittelstand immer stärker ins Visier krimineller Attacken. „Cyberkriminalität ist zu einer ernst zu nehmenden existentiellen Bedrohung mittelständischer Betriebe geworden“, erklärt Ganz.

Den jährlichen Gesamtschaden, so der Chef des Industrieversicherungsmaklers, beziffere einer Studie der Firma Symantec auf rund 2,1 Mrd. Euro. „Davon trifft mehr als die Hälfte aller Angriffe Unternehmen des Mittelstands mit weniger als 2.500 Mitarbeitern, 18 Prozent hatten sogar weniger als 250 Angestellte.“ Die durchschnittlichen Verluste, bzw. Kosten aufgrund eines Datendiebstahls in Deutschland, betragen nach Untersuchungen aktuell je Fall 4,4 Mio. Euro.

Ganz empfiehlt den mittelständischen Unternehmen dringend Präventionsmaßnahmen vorzunehmen, wie die Überprüfung und Verbesserung der IT-Sicherheitsarchitektur sowie des bestehenden Versicherungsschutzes. Inzwischen gebe es einige Versicherer, die im Rahmen der Haftpflichtdeckung gezielt Schutz für die finanziellen Folgen von Cyberrisiken anbieten. Die sogenannte Cyber-Versicherung sorge für die Absicherung finanzieller Schäden durch Cyberangriffe und beinhalte in der Regel Haftpflichtdeckung für Schäden Dritter sowie eine Eigenschadendeckung für das versicherte Unternehmen als Opfer der Cyberattacken. Die Versicherungsmöglichkeiten, die einen umfassenden Schutz bieten, sind laut Ganz sehr vielfältig.

Link: Cybercrime bedroht Mittelstand

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