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Cyber-Experte für allgemeine Meldepflicht

24.02.2015 – Cyber_Q.pictures_pixelioOrganisiertes Verbrechen und potenzielle Konkurrenten greifen sich mitunter Daten von Kunden kleinerer Unternehmen per Hacking. Schon für E-Mail-Adressen ließen sich am Schwarzmarkt zwischen zwei und fünf Euro erzielen, sagt Thilo Bleidt, Experte für Cyberversicherungen bei der W&W. Er plädiert für eine allgemeine Meldepflicht bei Cyberattacken

Kleinere Unternehmen unterschätzen das Risiko von Hackerangriffen oft: „Doch auch sie haben Informationen, die zu Geld gemacht werden können“, sagt Thilo Bleidt in der Stuttgarter Zeitung. Ein weiterer Trend der Cyber-Kriminellen: durch Ausfragen und Ausspähen und Sabotieren der Mitarbeiter, Social Engineering, kommen diese an empfindliche Daten.

Manch wertvolles Gut wie Patente sind indes nicht zu versichern. Bleidt plädiert für eine allgemeine Meldepflicht: “Würden Unternehmen Informationen über Cyberattacken an staatliche Stellen wie das Bundeskriminalamt weitergeben, könnte man viele Angriffe schon im Vorfeld verhindern.“ Bis dato müssen laut StZ nur Einrichtungen, die für das Gemeinwesen relevant sind wie Energieversorger, entsprechende Angriffe melden (vwh/ku)

Bild: Q.Pictures/ pixelio

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