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Cyber: Chefetagen wiegen sich in falscher Sicherheit

18.02.2016 – Digital_by_Klicker_pixelioDas Top-Management ist überwiegend überzeugt davon, dass die IT-Sicherheit dem Stand der Dinge entspricht. Damit wiegt sich die Chefetage in falscher Sicherheit. Auf die Differenz zwischen Wahrnehmung und Wahrheit weist Gerd Rademann von den IBM Securitiy Services hin. Besonders begehrt sind Daten von Marketing, Personal oder der Finanzabteilung.

“So glauben etwa 70 Prozent der von uns befragten Top-Führungskräfte, dass wie einsame Wölfe agierende Hacker die größte Bedrohung für ihre Organisation darstellen”, sagt Gerd Rademann anlässlich einer neuen Studie. “Dabei wissen wir, dass 80 Prozent der Cyberattacken von ausgezeichnet organisierten Banden ausgehen.”

Lediglich bei 17 Prozent der Unternehmen, die sich für sicher halten, sind laut IBM tatsächlich “cybersecured”. Weiteres Ergebnis: eine Zusammenarbeit der Wirtschaft findet in Sachen Cyberkriminalität nicht statt, lediglich ein Drittel der Führungsspitzen sind auch bereit, relevante Informationen mit anderen Unternehmen zu teilen.

Ganz anders die Bad Guys, wie IBM feststellt: Bei Cyberkriminellen ist Sharing in Echtzeit an der Tagesordnung – etwa über Kanäle im Dark Web. “Waffengleichheit” will der IT-Konzern mit einem eigenen Exchange-Netzwerk schaffen, das Unternehmen seit einem Jahr zum sicheren Daten-Austausch nutzen können. Cyberkriminelle haben es indes vor allen Dingen auf Daten von Marketing, Personal oder der Finanzabteilung abgesehen. Konkret geht es hier um Kunden- und Mitarbeiterdaten, Bilanzen oder gar Zugänge zu Bankkonten. (vwh/ku)

Bildquelle: Klicker / pixelio.de

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