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Contintentale: Gewinnrückgang trotz neuer Marktanteile

09.07.2015 – Der Continentale Versicherungsverbund hat 2014 ein Beitragswachstum von 3,3 Prozent auf rund 3,5 Mrd. Euro erzielt. Der Gewinn ist um 44 Mio. Euro gesunken. An seine Versicherten leistete der Verbund rund 3,4 Mrd. Euro. “In einem schwierigen Umfeld sind wir solide und ertragreich gewachsen”, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Verbundes, Christoph Helmich. Lebens-, Schaden- und Unfallversicherung haben besonders zum Wachstum beigetragen.

Nach einem Rohergebnis von 597 Mio. Euro im Jahr 2013 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe unter dem Strich 553 Mio. Euro. Die Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft legten um 3,3 Prozent auf 3,493 Mrd. Euro zu. Die Kapitalanlagen erhöhten sich um 5,3 Prozent auf 19,402 Mrd. Euro. Die Kapitalerträge nahmen um 2,0 Prozent auf 774,3 Mio. Euro zu.

Im Bereich Leben setzt man weiterhin auf klassische Produkte: “Für das Alter und für den Fall der Berufsunfähigkeit gibt es keine echte Alternative zu dieser Form der kollektiven Vorsorge”, sagt Christoph Helmich.

Der Serviceversicherer Continentale Sachversicherung verzeichnete ein Beitragsplus von 5,7 Prozent auf 427 Mio. Euro. Die Beiträge in der Kraftfahrtversicherung haben um 7,7 Prozent zugelegt. Für Leistungen wendete das Unternehmen 265 Mio. Euro auf, insgesamt 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Zum Konzern gehören die Marken Continentale, EUROPA und Mannheimer. Die Mannheimer Krankenversicherung verzeichnete 2014 ein Beitragsplus von 0,8 Prozent auf rund 128 Mio. Euro. Die Zahl der Vollversicherten verringerte sich um rund 2,4 Prozent auf rund 23.000 Personen. Das Ergebnis betrug 13 Mio. Euro.

Beim Direktversicherer EUROPA Lebensversicherung stiegen die Beitragseinnahmen um 7,4 Prozent auf 338 Mio. Euro. Das Rohergebnis betrug 182 Mio. Euro. (vwh/dg)

 

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