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Chubb muss nicht für Datenverlust bei IBM zahlen

20.05.2015 – Lkw_Andreas Hermsdorf_pixelioDer Verlust von auf Bändern gesicherten Daten, die vom Laster gefallen sind, ist nicht von der Haftpflichtversicherung abgedeckt. Ein US-Gericht hat eine Klage von IBM abgewiesen. Das Unternehmen hatte insgesamt 6,2 Mio. Dollar Schaden geltend machen wollen, nachdem Mitarbeiterdaten bei einem Transport abhanden gekommen waren.

130 Bänder mit Personaldaten von über 500.000 aktuellen und ehemaligen IBM-Mitarbeitern waren vor acht Jahren beim Transport vom Laster gefallen, meldet Business Insurance. Das Software-Unternehmen wollte im Anschluss für die Benachrichtigung der Betroffenen, für die Einrichtung von Call Centern und für weitere Dienstleistungen vom Versicherer – eine Chubb-Niederlassung und Scottsdale Insurance – mehr als sechs Mio. Dollar haben.

Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates Connecticut wies jetzt die Klage ab, mit der Begründung, dass es für einen Missbrauch der Daten und daraus resultierender persönlicher Schäden keine Hinweise gäbe. Ein vorinstanzliches Urteil hatte bereits festgestellt, dass derartige Datenpannen und die daraus resultierenden Krisen nicht durch die von IBM abgeschlossene Haftpflichtversicherung abgedeckt sind. (vwh/ku)

Bildquelle: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

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