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„Christian“ kostet Provinzial Nord 60 bis 80 Mio. Euro

05.11.2013 – Während vor einigen Tagen die Provinzial Nord noch keine genauen Angaben zur Schadenhöhe machen konnte (siehe VWheute vom 31.10.2013),wurden die Zahlen am gestrigen Montag präzisiert. Danach kostete der Extrem-Sturm “Christian” vor knapp einer Woche allein in Schleswig-Holstein das Unternehmen 60 bis 80 Mio. Euro.

Damit war dies für den norddeutschen Versicherer der teuerste Sturm seit langem. “Anatol” Ende 1999 hatte mit rund 46 Millionen Euro ähnliche Dimensionen. “Das Gros der gemeldeten Schäden hat ein kleineres und mittleres Volumen. Aber wir haben auch ungewöhnlich viele Großschäden, die mit jeweils mehr als 100.000 Euro zu Buche schlagen”, sagt Schadenversicherungs-Vorstand Matthew Wilby: “Viel wichtiger als der wirtschaftliche Schaden ist die unkomplizierte und schnelle Schadenregulierung für unsere Kunden.”

Die Provinzial Nord ist in Schleswig-Holstein Marktführer – jedes dritte Wohngebäude ist bei dem Unternehmen versichert. An der Westküste liegt dieser Anteil teilweise noch weitaus höher. Das Unternehmen rechnet damit, dass sich die Gesamtzahl der Schäden auf 55.000 belaufen wird. Die Provinzial Nord arbeitet die Fälle seit vergangenem Dienstag ab. An der Westküste und auf den Inseln haben die Mitarbeiter besonders viel zu tun. Die Provinzial Agentur in Bredstedt beispielsweise hatte am ersten Tag gleich 800 Meldungen auf dem Tisch. Zusätzlich zu den Teams vor Ort setzt die Provinzial in den besonders stark betroffenen Regionen weitere Kräfte ein. 120 Sachverständige sind landesweit unterwegs. (wo)

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