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Manager-Abwanderung beim Gemeinschaftsunternehmen AXA-Tianping

08.08.2014 – yan_heng_k-0814-150Exklusiv von VWheute-China-Korrespondent Heng Yan.

Als vor einiger Zeit berichtet wurde, dass die AXA 50 Prozent der Anteile an dem auf die Kfz-Versicherung spezialisierten Versicherer Tianping übernommen hatte, waren in der Öffentlichkeit Aufregungen zu beobachten. Für noch mehr Aufregungen sorgt nun die Nachricht, dass nach der Beteiligung der Franzosen hohe chinesische Manager scharenweise das Gemeinschaftsunternehmen verlassen haben.

Das berichtet die Zeitung Economic Observation. Der Vize-CEO, Vertriebschef, IT-Leiter und der Chef einer mächtigen Niederlassung in Südchina sollen das Tuch hingeworfen haben. Selbstverständlich interessiert sich die Öffentlichkeit in einem solche Fall immer für die Ursache. Die informierten Kreise berichten, dass die AXA-Seite nach der Anteilsübernahme über das Managementmodell der chinesischen Seite kritisch laut nachgedacht und mehr Rechte für die operative Führung angefordert habe.

Dazu wurde kolportiert, dass das Gemeinschaftsunternehmen die monetären Anreize nicht erhöht habe. Jedoch meinen besser Informierte, dass dies nur eine Ausrede gewesen sei. In Wirklichkeit soll die Beziehung zwischen den einheimischen Managern und dem neuen Anteilsinhaber nicht harmonisch sein. Es ist nicht völlig neu, dass chinesische Versicherungsmanager mit ausländischen, vornehmlich westlichen Führungskräften, in einem Gemeinschaftsunternehmen nicht miteinander zurecht kommen. Es heisst immer, dass die Vorstellungen darüber, wie man ein Unternehmen führt und besonders wie man die Produkte verkauft, zu unterschiedlich seien. In der Tat gibt es in chinesischen Versicherungsbranche kaum ein positives Beispiel für ein gelungenes, gemeinsames Unternehmertum.

Bild: VWheute-Korrespondent aus China, Heng Yan. (Quelle: Herz)

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