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04.12.2016
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CDU diskutiert über Stopp der Ökostromförderung

30.11.2016 – Oeko_fotoliaDie CDU erwägt, die Förderung von erneuerbaren Energien bald vollständig abzuschaffen. Nach dem Willen der Union müssten Wind-, Solar- und Biogasanlagen demnach finanziell “künftig auf eigenen Beinen stehen”. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel unter Berufung auf ein Diskussionspapier des Bundesfachausschusses Finanzen, Wirtschaft und Energie.

Darin heißt es, man werde “ein Konzept erarbeiten, wie wir bis zum Ende der kommenden Wahlperiode aus der EEG-Förderung aussteigen”. Ausschussvorsitzender Joachim Pfeiffer bestätigte gegenüber dem Spiegel entsprechende Überlegungen: “Förderung muss endlich sein”. Die Energiewende werde zudem aus seiner Sicht gerade durch die “ausufernde Förderung erneuerbarer Energien gefährdet, nicht durch ihre Rückführung”.

Die Gothaer betonte auf Anfrage von VWheute, man erwarte “keine Auswirkungen auf unser Bestandsportfolio, da keine retroaktiven Eingriffe in das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) diskutiert werden”. “Ob wir unter veränderten Rahmenbedingungen weiter investieren würden, hängt von den konkreten Marktgegebenheiten ab. Sollten trotz Abschaffung des EEG unsere Mindestverzinsungsziele erreichbar sein, würden wir auch weiter investieren. Wenn nicht, dann nicht”, betonte Maik Schulze von der Gothaer Asset Management AG für Erneuerbare Energien. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

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