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Catalina übernimmt Run-off-Portfolio von Quinn

08.01.2015 – chrisfagan_bearbeitetDie auf den Bermudas ansässige Catalina Holdings wird das in Abwicklung befindliche Großbritannien- und EU-Geschäft von Quinn übernehmen. Catalina hatte im vergangenen Jahr sechs Versicherungsportfolios akquiriert.

Das Portfolio des nicht-irischen Geschäfts von Quinn soll auf die Irland-Tochter von Catalina (PDF) übertragen werden. Es geht dabei um Verpflichtungen in Höhe von 463 Mio. Euro (brutto). Davon ist nur ein sehr geringer Teil rückversichert. Der irische Versicherer war von dem Zementhersteller Quinn aufgebaut worden, der aber in der Finanzkrise an seinem offensiven Expansionsdrang spektakulär scheiterte. Kurz vor dem Zusammenbruch hatte Quinn noch ein Debut in Deutschland gegeben. Doch das Portfolio blieb klein.

Die auf den Bermudas beheimatete Catalina Holding ist mit 3,1 Mrd. US-Dollar an Verpflichtungen einer der ganz großen Player im Run-off-Markt. Finanziert wird das vom englischen Versicherungsprofessional Chris Fagan (Foto) geleitete Unternehmen von kanadischen Pensionsfonds und der japanischen Investmentbank Nomura. Die Transaktion soll Mitte nächsten Jahres vollzogen werden. Das OK der irischen Aufsicht und des Obersten Gerichtshofs Irlands stehen noch aus. Als Teil der Vereinbarung wird Catalina Kapital ihrer irischen Tochter zuführen. Durch die Transaktion wird das verwaltete Portfolio des Run-off-Spezialisten auf 3,3 Mrd. Dollar anwachsen. (ba)

Foto: Catalina-CEO Chris Fagan (Quelle: Catalina Holdings)

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