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BU-Policen verteuern sich

16.08.2016 – Berufsunfaehigkeit, BU, Invalide - Quelle ErgoDie Prämien für BU-Versicherungen steigen aufgrund der schwindendnen Kapitalerträge. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: So sind die Tarife für Sitzberufe im Vergleich zu 2008 günstiger geworden. Als Ursache für die Berufsunfähigkeit stehen psychische Krankheiten an oberster Stelle, heißt es in der neuen Ausgabe des Beratermagazins Value.

Seit dem vergangene Jahr haben sich die Prämien für Berufsunfähigkeit vielfach stark erhöht, während sich die Tarife für Selbstständige BUs für Sitzberufe zwischen 2008 und 2015 verringert haben. Wie mehrere Untersuchungen zeigen, ist der Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungen hingegen bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

So ergab eine aktuelle Umfrage der Smith School der Universität Oxford, dass lediglich 17 Prozent der Deutschen eine EU- oder BU-Police abgeschlossen haben, während in anderen Ländern die Quote um ein Vielfaches höher liege. Hauptursache für Berufsunfähigkeit sind Nervenkrankheiten. So sind 31 Prozent aller Schadensfälle auf die Psyche zurückzuführen. Dies gilt für alle Altersklassen.

Insgesamt lag die Zahl der BU-Verträge nach Informationen von Morgen & Morgen konstant bei 15,3 Millionen. Das Geschäft mit dem Neuabschluss war im vergangenen Jahr hingegen rückläufig. Nach Angaben des GDV wurden 2015 415.000 Hauptversicherungen neu abgeschlossen, 7,6 Prozent weniger als 2014. (vwh/mvd)

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von VALUE, das Beratermagazin

Bildquelle: BU-Invalide (Quelle: Ergo)

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