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Bei Hiscox besteht Underwriting aus Menschenkenntnis

10.12.2013 – Dittrich-HiscoxBeim Spezialversicherer Hiscox Deutschland wird nach den Worten des Hauptbevollmächtigten, Robert Dietrich viel Wert darauf gelegt, wer die Produkte kauft. „Uns ist wichtig zu wissen, wen wir versichern.” Das sei wichtiger als die Gegenstände, die versichert werden. Die Münchner Niederlassung der Hiscox Insurance Company zeichnet Vermögensschadenhaftpflicht für IT- und Medienberufe. Hauptfeld sind jedoch Deckungen für vermögende Privatkunden und Museen – von der Ferienvilla bis hin zum Kunstgegenstand.

Die neue Ausgabe der Zeitschrift Versicherungswirtschaft stellt aus einem Redaktionsgespräch mit Dietrich die Philosophie des Unternehmens dar. Den genauen Überblick über den Kunden zu behalten, der versichert werden soll, ist nachvollziehbar. Vor zwei Jahren musste die Allianz bei dem Glamour-Girl Paris Hilton die Reißleine ziehen und vor Gericht gehen. Der Hilton-Erbin wurde 2008 geliehener Schmuck aus ihrer Villa gestohlen. Die Kostbarkeiten wurden nicht im Tresor gelagert.

Auch auf den direkten Kontakt mit den Vermittlern legt Hiscox Deutschland großen Wert. „Wir wollen unsere Makler kennen”, sagt Dietrich. Von manchem großen Makler habe er sich sogar getrennt, weil die Philosophie nicht stimmte. Angesichts der stark anziehenden Preise für Kunst und Oldtimer ist der Versicherer gezwungen, regelmäßig nach zu justieren. Hiscox hat in seinen Policen einen Verzicht auf Unterversicherung. Makler sollten also alle zwei Jahre die Versicherungssummen anpassen. Der Nobelversicherer achtet überdies sehr genau auf eine gute Schadenregulierung. Denn Vermögende sind nach den Darstellungen Dietrichs „gewohnt, Qualitätsprodukte zu kaufen”. Jede Beschwerde über eine schlechte Regulierung lässt er sich auf den Tisch legen.

Für die noch recht frisch auf dem Markt befindliche Vermögensschaden-Haftpflicht-Policen für IT-Unternehmen und Kreative, hat sich jetzt Hiscox über den Maklerpool Fondsfinanz einer breiteren Vermittlerschaft geöffnet. Weitere Wachstumshoffnungen knüpft Dietrich an den Kidnapping-Schutz für Unternehmen. „Ich sehe im Mittelstand riesige Potentiale”, sagt er. Hiscox hat in dieser Sparte einen Marktanteil weltweit von 60 bis 70 Prozent. (vwh)

Foto: Robert Dietrich, Hauptbevollmächtiger von Hiscox Deutschland, bei seinem Besuch in der Redaktion der Versicherungswirtwschaft (Quelle: vwh)

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