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BCA und AfW sagen nein zum Provisionsdeckel

26.08.2013 – Nach den ersten ablehnenden Statements der großen Interessensverbände melden sich nun auch der Bundesverband der Finanzdienstleistungen (AfW) und der Maklerpool BCA zu Wort: Nein zum Provisionsdeckel und ja zur Provisionsstreckung, lautet die Position des Maklerpools der rund 10.000 Partner vertritt.

„Wir plädieren für eine Beibehaltung bewährter Vergütungssysteme – gern auch über längere Vertragslaufzeiten hinweg“, sagt BCA-Vorstand Jutta Krienke. „Ansonsten läuft der ehrbare Kaufmann, der sein Unternehmen auf eigene Verantwortung, Kosten und Rechnung führt, Gefahr, dass er zum Verlierer wird”. Eine Provisionsdeckelung würde, so Krienke, zu Verwerfungen in der Maklerschaft führen. Frei ausgehandelte Provisionen und Courtagen sind Bestandteil der freien Marktwirtschaft. Jetzt laufen sie Gefahr, Spielball einer Branche zu werden, die sich nicht einigen kann und statt dessen den Gesetzgeber anrufen möchte, ergänzt der Bundesverband der Finanzdienstleister in einer ersten Stellungnahme. Der AfW spricht sich für eine faire und frei verhandelbare Vergütung der Makler und Vermittler und gleichzeitig klar gegen Provisionsexzesse aus. Er betont die Notwendigkeit einer sachgerechten Vergütung für eine professionelle Beratung. Allerdings: Der AfW ist offen für Gespräche, wie es zu einem Wandel weg von einer höheren Abschlussprovision hin zu einer entsprechend angehobenen Bestandsprovision kommen kann. „Wenn wir Lösungen für Makler mit hohen Beständen und Berufseinsteiger entwickeln können, sind die AfW-Mitglieder klar für diese Veränderung“, sagt AfW-Vorstand Frank Rottenbacher.

Links: Stellungnahme BCA zum GDV-Vorstoß (PDF), Stellungnahme AfW zum GDV-Vorstoß

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