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Bayerischer Namensstreit landet vor Gericht

12.09.2016 – Justiz -  Q.pictures  - pixelio.deDer Namensstreit zwischen der Versicherungskammer Bayern (VKB) und ihrem Münchner Konkurrenten die Bayerische geht in die nächste Runde. Demnach bestätigte ein Sprecher der VKB gegenüber dem Finanzportal Finanzen.net, man habe vor dem Landgericht München eine entsprechende Klage eingereicht. Die Kammer beruft sich dabei auf externe Marktstudien.

So würde es wegen des Markenauftritts der Bayerischen zu verstärkten Irritationen bei Kunden und anderen Marktteilnehmern kommen, argumentiert die VKB. “Wir wollen diese Fragen von neutraler Seite klären lassen”, sagte der Unternehmenssprecher gegenüber den Finanzportal weiter.

Allerdings habe er offen gelassen, was die Konsequenz aus einem für die VKB positiven Urteil sein könnte. Theoretisch ist beispielsweise der Versuch eines Verbots des Markennamens und des Logos – einem scherenschnittartigen Löwenkopf – möglich.

Ein Sprecher der Bayerischen erklärte hingegen gegenüber Finanzen.net: “Wir halten die Vorwürfe für ungerechtfertigt und werden alle juristischen Mittel ausschöpfen, um sie abzuwehren.” Zudem sei es aus Sicht des Versicherers unverständlich, dass die VKB erst vier Jahre nach der Umbenennung aktiv werde.

Zudem vermute er, dass sich die VKB daran störe, dass die Bayerische seit einigen Wochen der Trikotsponsor des Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München sei und dadurch mehr öffentliche Aufmerksamkeit erhalte. 2012 hatten sich die Bayerischen Beamten Versicherungen in die Bayerische” umbenannt. (vwh/td)

Bildquelle: Q.pictures-pixelio.de

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