Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Bayerische – Courtage für Makler wenig bedeutsam

21.10.2013 – die-bayerischeFür gerade einmal vier Prozent der Makler ist die Courtage das wichtigste Kriterium bei der Zusammenarbeit mit einem Versicherer. Für 44 Prozent sind Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit entscheidend. 33 Prozent halten sehr gute Produkte und Produktübersichten für essentiell. Das ergab eine Befragung unter 443 Maklern, welche die Versicherungsgruppe die Bayerische online durchgeführt hatte.

Für ein Drittel der Befragten hat eine konsequente und ganzheitliche Beratung die größte Aussicht auf einen Verkaufserfolg. 22 Prozent sehen den Erfolgsfaktor in der produktübergreifenden Risikoprüfung biometrischer Produkte wie der Berufsunfähigkeitsversicherung. Deshalb wollen Makler Innovationen im Beratungsprozess verstärkt nutzen. An der Spitze der Nennungen stehen die Online-Risikoprüfungen (24 Prozent) und Tools zur Unterstützung der Beratung in den Bereichen rund um die Einkommenssicherung und Altersvorsorge (rund 21 Prozent).

Die Makler betrachten laut Umfrage die ganzheitliche Beratung in Kombination mit neuartigen Beratungstools gerade im Bereich Altersvorsorge für immer wichtiger. Den Rückgang der Nachfrage nach Kapitalanlageprodukten sehen 52 Prozent der Makler in der starken Verunsicherung der Kunden durch die Medien begründet. Überdies geben 21 Prozent der Befragten als Problem der Marktsituation der Vorsorgeprodukte an, dass diese zunehmend komplexer werden. 16 Prozent sagen, dass eine gute Vorsorge für die Kunden auch eine Geldfrage ist.

Eine qualifizierte Beratung, so die Ergebnisse weiter, sollte entsprechend entlohnt werden. 66 Prozent favorisieren dabei die Provisionsvergütung. Nur vier Prozent sehen die Honorarberatung als zukunftsweisend an. Martin Gräfer, Vorstand Vertrieb und Services der Bayerischen: „Qualifizierte Beratung hat ihren Preis und die Beratung gegen Honorar ihre Berechtigung. Aber wir stellen uns gegen eine dogmatische Sichtweise und besonders gegen weitere gesetzliche Vorschriften wie eine Deckelung der Abschlussvergütung.” Damit positioniert sich die Bayerische in der aktuellen Diskussion rund um die Forderung nach einer Provisionsdeckelung klar zum Maklermarkt. (vwh)

Autor:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten