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bAV: Zurich fordert Zusatzanreize für Geringverdiener

13.03.2015 – bjoern_bohnhoff_zurichDie Politik muss Geringverdiener und Menschen mit gebrochenen Erwerbsbiografien neben den bereits bestehenden Steuervorteilen weiter Zusatzanreize für die Eigenvorsorge bieten, fordert die Zurich Deutschland. So schlug der Versicherer vor, dass Leistungen aus der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) zu 50 Prozent nicht mehr auf die Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung anzurechnen.

“Wer aufgrund seines geringen Einkommens keine Steuern zahlt, ist durch Steuerersparnisse wohl kaum zur Vorsorge zu bewegen. Personen, die ihre Ausgaben ganz genau planen müssen, werden sich grundsätzlich schwer tun, Geld fürs Alter zur Seite zu legen”, sagte Björn Bohnhoff, Leiter betriebliche Altersversorgung bei Zurich Deutschland.

Darüber hinaus forderte der bAV-Experte einen aktivere Informationspflicht des Arbeitgebers, das Recht auf ein freiwilliges “Auto-Enrollment” sowie dessen Verpflichtung, mindestens 50 Prozent der Ersparnisse aus der Entgeltumwandlung der Arbeitnehmer in einer firmenfinanzierten Altersvorsorge zur Verfügung zu stellen.

“Die bAV stellt gemeinsam mit der gesetzlichen Rentenversicherung und der privaten Altersvorsorge den Dreiklang im Kampf gegen Altersarmut dar”, so Bohnhoff weiter. Somit sei die Regierung nun gefordert, die richtigen rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, so der Experte. (vwh/td)

Bild: Björn Bohnhoff, Leiter betriebliche Altersversorgung (Quelle: Zurich)

Link: Zurich-Studie zur Zukunft der bAV (PDF)

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