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Basler kämpft gegen “Versicherungs-Chinesisch”

14.07.2014 – Schachtelsätze, unnötige Substantivierungen, kompliziertes Fachvokabular, “Versicherungs-Chinesisch” ist nicht jedermanns Sache und häufig auch ein Grund für den Kunden, vom Produkt, von der Police Abstand zu nehmen. Mehrere Versicherer haben diesem Wildwuchs nun den Kampf angesagt, berichtet nun die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Auslöser für die Sprach-Bereinigung ist ein Urteil des BGH, welches unverständliche Vertragsklauseln für unwirksam erklärte. 

Die Basler-Versicherung mit ihrem Sitz in Bad Homburg hat dem Fachchinesisch nun den Kampf angesagt. Ein Team von vier Mitarbeitern, das vorher nie mit der Formulierung solcher Texte zu tun hatte, hat dort im vergangenen Jahr über mehrere Monate die Versicherungsbedingungen der Berufsunfähigkeitsversicherung durchforstet. Sätze wie jener mit dem „rechnungsmäßigen Endalter“ sollten in allgemeinverständliches Deutsch übersetzt werden.

Lange Schachtelsätze haben sie in möglichst kurze Portionen aufgeteilt, Passiv- in Aktivwendungen umgewandelt, wenn möglich Verben statt Hauptwörter benutzt. Aus „in Abzug bringen“ wurde „abziehen“, aus „mit Ausnahme von“ ein schlichtes „außer“. Und auch die Struktur hat die Sondereinsatztruppe vereinfacht. Statt mehrere Bedingungen in einem Satz hintereinander aufzuführen versuchten die Sprachbeauftragten möglichst mit Spiegelstrichen zu arbeiten. „Wir formulieren nicht länger für Juristen, sondern richten uns an den Kunden“, sagt Thomas Harendt, der das Projekt geleitet hat. Der vollständige Artikel unter beigefügtem Link. (vwh)

Link: Basler kämpft gegen “Versicherungs-Chinesich”

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