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Barmer GEK steht vor umfassender Umstrukturierung

25.02.2014 – Barmer-GEK-LogoMit einer tiefgreifenden Reorganisation von Geschäftsstellennetz und Arbeitsorganisation stellt sich die Barmer GEK auf ein verändertes Kundenverhalten und Marktumfeld ein.

“Unsere Analysen zeigen, dass immer mehr Versicherte ihre Anliegen am Telefon oder im Web erledigen und weniger in die Geschäftsstellen kommen”, so der Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, Christoph Straub. Folge: Die Kasse wird in den Aufbau der Telefon- und Onlineservices investieren und gleichzeitig die Zahl der Geschäftsstellen auf rund 400 reduzieren.

Mit der Neuausrichtung der Organisationsstruktur und der Umsetzung weiterer Maßnahmen wie etwa der Reorganisation des IT-Bereichs werde sich der Personalbedarf der Kasse mittelfristig um 3.500 Stellen reduzieren. Straub: “Der Stellenabbau wird unter Abwägung der Beschäftigteninteressen und in enger Abstimmung mit der Personalvertretung sozialverträglich umgesetzt.”

Begründet wird der tiefgreifende Umbau auch mit sich ändernden Wettbewerbsbedingungen. “Die noch gute Finanzausstattung der Krankenkassen wird sich spürbar verschlechtern. Während die Ausgaben für Medikamente, Kliniken und Ärzte anziehen, stehen auf der Einnahmeseite reduzierte Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds bevor”, so der Kassenchef. Mit der Neuausrichtung peilt die Krankenkasse jährliche Einsparungen in Höhe von rund 250 bis 300 Mio. Euro an.

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