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Baloise verkauft klassisches Lebensgeschäft an Chinesen

17.09.2015 – Die Baloise überträgt einen Teil ihres klassischen Lebensversicherungsgeschäfts an chinesische Investoren. Die Zustimmung der Aufsichtsbehörden steht noch aus. Für den neuen Versicherungschef der Bafin wird das eine diffizile Angelegenheit.

Die Baloise trennt sich von dem Großteil des Lebensversicherungsgeschäfts der deutschen Niederlassung der Basler Leben in Bad Homburg und Bremen. Das betrifft die aus dem früheren Deutschen Ring entstandene Basler Leben in Hamburg nicht. Der verkaufte Bestand aus klassischen Lebensversicherungen summiert sich auf 1,9 Mrd Franken, teilt das Schweizer Unternehmen mit, das entspricht einem Fünftel des Gesamtbestandes der Basler in Deutschland.

Das Geschäft soll an eine neu gegründete Gesellschaft namens Frankfurter Leben gehen. Sie wird von der BHF Bank und dem chinesischen Mischkonzern Fosun kapitalisiert. Fosun expandiert gerade stark im Versicherungsgeschäft. Mit der Frankfurter Leben wollen sie in die Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen einsteigen. Die Frankfurter Leben ist aus der Uelzener Leben AG entstanden, die sich von ihrem gesamten Bestand getrennt hatte.

Für den neuen Versicherungschef der Bafin, Frank Grund, kann dieser Deal zur Nagelprobe werden. Der frühere Gerling-Mann hatte die Basler Deutschland bis 2012 geleitet. Ausführlich über die Hintergründe lesen Sie in VWheute. (ba)

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