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Axa-Winterthur als Fintech-Labor

18.05.2015 – Axa-LogoDer Axa-Konzern treibt seine Digitalisierungsstrategie weiter massiv voran. In der Schweiz forciert jetzt der Ableger Axa-Winterthur seine Fintech-Innovationen. Dort plant man neue Abteilungen, will Start-ups unterstützen und die Konzern-Hierarchie verflachen. Ein Vorgang mit Signalcharakter für den Gesamtkonzern.

“Wir wollen unseren Kunden Produkte und Dienstleistungen anbieten, die ihnen über die finanzielle Sicherheit hinaus Mehrwert bringen”, sagte Axa-Winterthur-Chef Antimo Perretta mit Blick auf die “Strategie 2020″. Dazu sollen in Winterthur zwei neue Abteilungen gebildet werden. Ab 2016 wird das Ressort “Transformation & Market Management” Marktveränderungen identifizieren und neue Ideen entwickeln.

Die Abteilung wird dabei auch eine Unit “Big Data & Advanced Analytics” sowie einen Innovationsbereich umfassen. Die Veränderungen sollen dem weiteren Vernehmen nach nicht nur nach innen, sondern auch nach aussen greifen: Besondere Bedeutung misst der Versicherer externen “Ideenlieferanten” zu.

Zudem tritt die Axa-Gruppe seit April weltweit als Wagnis-Kapitalgeberin für Start-up-Firmen auf. Das “AXA Strategic Ventures”-Programm soll nun auch in die Schweiz kommen, erklärt CEO Perretta weiter. “Wir haben ein Screening aufgesetzt, damit wir frühzeitig auf Start-ups aufmerksam werden, die sich für eine Zusammenarbeit mit AXA eignen.

Peretta ist auch bereit, für die Förderung von Innovation auf einen Teil seiner Macht zu verzichten. Die Hierarchien müssen bei Axa Winterthur flacher werden, so Perretta. (vwh)

Link: Siehe auch KÖPFE

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