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Axa ist bei den Kosten noch nicht am Ziel

28.05.2015 – axa_vorstandNach drei Konsolidierungsjahren ist die Axa wieder auf Wachstumskurs mit zweistelliger Ergebnissteigerung, das Kostenthema bleibt. “Wir werden an unserer Kostenquote über 2015 hinaus weiter arbeiten müssen, weil wir immer noch über dem Marktdurchschnitt liegen”, sagte Vorstandschef Thomas Buberl.

Das 2010 begonnene “fokus2perform” liege im Plan, reiche aber nicht aus. “Der Markt bewegt sich”, so Buberl. Zwischen 2010 bis Ende 2015 baut Axa die Belegschaft um 1.800 Personen und den Kostenblock um 328 Mio. Euro ab. Damit ist die Kostenquote (nach IFRS) auf 12 Prozent gesunken – der Markt liegt bei “eher” elf Prozent. Ein neues Sparprogramm kündigte Buberl nicht an, aber einige “Fokusthemen für profitables Wachstum”, darunter die Digitalisierung, ein neues Betriebsmodell und Produkt-Renovationen. Unter anderem sollen die Schaden- und Leistungsbearbeitung von Komposit und privater Krankenversicherung künftig zusammenarbeiten.

Getragen von allen drei Segmenten stiegen die Einnahmen 2014 um 1,3 Prozent auf 10,4 Mrd. Euro. Ein profitablerer Business Mix, die Erfolge der Kosteneinsparung und vor allem ein höheres Kapitalanlageergebnis verbesserten das Konzernergebnis um 35 Prozent auf 521 Mio. Euro. Für das erste Quartal 2015 wurde ein Beitragsplus von 1,4 Prozent auf 3,47 Mrd. Euro genannt. Motor war vor allem Komposit, das von einem anziehenden Kraftfahrtgeschäft mit 41.000 neuen Verträgen profitierte. (lie)

Bild: Andrea van Aubel, Thilo Schumacher, Patrick Dahmen, Kerstin Bartel (PR), Thomas Buberl, Etienne Bouas-Laurent, Jens Hasselbächer, Astrid Stange und Jens Warkentin (v.l.n.r.) (Quelle: Monika Lier)

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