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AXA-Gewinn leicht gedrückt

05.08.2013 – Beim französischen Axa-Konzern fiel der Nettogewinn im ersten Halbjahr mit 2,47 Milliarden Euro um ein Prozent geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Das berichtete der zweitgrößte europäische Versicherer am vergangenen Freitag auf seiner Halbjahrespressekonferenz

Die Gründe für die leichten Einbußen beim Gewinn liegen in den Belastungen aus Derivate-Geschäften, hohen Restrukturierungskosten und dem verlustreichen Verkauf von Lebensversicherungspolicen in den USA. Um 228 Millionen Euro drückten Absicherungsgeschäfte gegen die niedrigen Zinsen das Geschäft. Auch die Flutkatastrophe im Juni wirkte sich mit einer Belastung von 73 Millionen Euro auf das Ergebnis aus. Die Einnahmen des Konzerns stiegen insgesamt um 4,4 Prozent auf gut 50 Milliarden Euro. Der Konzern will sich dank florierendem Wachstums auf den internationalen Märkten nach weiteren Akquisitionsmöglichkeiten in Lateinamerika, der Golfregion, der Türkei und Nordafrika umschauen. Die Axa kündigte an, den Konzernchef Henri de Castries im kommenden Jahr für eine weitere Amtszeit von vier Jahren vorzuschlagen.

Links: Mitteilung des Axa-Konzerns zum Halbjahresergebnis 2013 (PDF), Handelsblatt

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