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“Autorisierte Wortlautinterviews sind schwierig”

03.12.2015 – Flaggen-Allianz“Wenn eine Geschichte unangenehm für die Allianz ist, aber sie ist wahr und richtig, dann ist es für alle Beteiligten gut, dass sie ans Licht kommt”, sagt Sabia Schwarzer, neue Kommunikationschefin der Allianz. Die bisherige Praxis in Deutschland, Wortlautinterviews zu autorisieren, findet Schwarzer “schwierig”. Denn “wie eine Geschichte wiedergegeben und interpretiert wird”, sei Aufgabe des Journalisten und nicht des Unternehmens.

Auch die Digitalisierung wirkt sich aus Schwarzers Sicht auf die Funktion der Unternehmenskommunikation aus. “Die klassische Rolle der Kommunikationsabteilung, die, überspitzt gesagt, die schönen Geschichten schreibt, gibt es nicht mehr. Wir sind nicht mehr so sehr der Sender von Botschaften, sondern der Zuhörer”, sagt die Allianz-Kommunikationschefin im Interview im gestern erschienenen PR-Magazin. “Wir müssen wissen, was gerade trendet und worüber sich die Journalisten unterhalten. Wir müssen die Sicht aus den Netzwerken ins Unternehmen holen”, ergänzt Schwarzer.

Allerdings setze sie bewusst auf ein Vertrauensverhältnis zwischen Journalisten und Unternehmen und warnt: “Wenn mich jemand bewusst missverstehen will, wird das Konsequenzen haben.” Für die Zukunft der Unternehmens-Kommunikation des Münchner Versicherers sieht Schwarzer laut PR-Magazin ihre Abteilung in der Rolle eines “Leuchtturms”: “Wenn die Leute die Kommunikationsabteilung der Allianz anschauen, sollen sie sehen, wie die Zukunft der Arbeit aussehen wird”, sagt Schwarzer. (vwh/td)

Link: Das vollständige Interview

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