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Auch Huk-Kunden müssen mit höheren Prämien rechnen

09.03.2015 – Viele Kunden des Lebensversicherers Huk-Coburg müssen mit höheren Prämien rechnen. Es seien etwa 20.000 Verträge betroffen, sagte ein Unternehmenssprecher der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag. Hintergrund sind die sinkenden Zinsen an den Kapitalmärkten, wegen derer ein automatischer Prämienabschlag außer Kraft gesetzt wird.

Bereits zuvor war bekannt geworden, dass bei den Konkurrenten Debeka und DBV ein ähnlicher Mechanismus wirkt. Bei bestimmten Kapitallebensversicherungen der HUK-Coburg reduzierten sich die Beiträge bislang um einen sogenannten Sofortrabatt. Der Rabatt ist aus künftigen Überschüssen gebildet, die so sicher schienen, dass sie schon von vornherein einberechnet wurden.

Doch lag die HUK-Coburg hier falsch. Nun haben die Kunden die Wahl zwischen höheren Prämien und niedrigeren Versicherungssummen. Wer sich nicht äußert, zahlt automatisch mehr. Nach Angaben des Sprechers steigen in einem Musterfall die Prämien je nach Vertragslaufzeit um etwa 50 bis 140 Euro im Jahr.

Bei der Debeka sind sogar über eine Million Verträge betroffen, die DBV äußert sich nicht zur Zahl der Kontrakte. (vwh/ku)

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